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Autor Thema: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand  (Gelesen 134657 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Cee
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« Antworten #15 am: 28. Juli 2008, 16:45:53 »


Zum Standort

haben auch meine Freundin und ich tiefgreifende Erfahrungen gemacht. Nachdem sie das Land, 1 1/2 Rai,
mit einer Baracke und einer kleinen Bananenplantage von ca. 300 Stauden drauf, gekauft hatte, hat sie
das Ganze für 3/4 Jahre der Familie ihres Bruders überlassen.

Als wir mit dem Umbau beginnen wollten, mussten die Familie ausziehen - unter dem Gerümpel fiel eine
Stereoanlage mit riesigen Lautsprechern auf. Auch die Nachbarsfamilien links und rechts auf den
Nachbargrundstücken, hatten riesige Lautsprecher draussen unter den Vordächern aufgestellt, deren
Fronten auf unser Haus gerichtet waren.

Es stellte sich bald heraus, dass die drei Nachbarn ihre Lautsprecher dazu missbrauchten, um einen
akustischen Kleinkrieg gegeneinander zu führen. Dieser Kleinkrieg wurde von den Nachbarn nun
gegen uns weitergeführt, obwohl wir weder Stereoanlage noch Lautsprecher besassen. Man hörte fast
nur die Bässen, das allerdings dermassen extrem und täglich mindestens 20 Stunden lang, dass auch
unsere Baracke, die allmählich ein Haus wurde - und wir selber, wie in einer Disco, erbebten  Angry

Das Übel flachte erst nach mehreren Jahren ab, nachdem die Frau des einen Nachbarn, in einem
Verzweiflungsakt, nasse Lappen in die Bass -  Lautsprecher stopfte...  Smiley - und wir unser Haus
mit Doppelschalen- Mauerwerk bei den Umfassungsmauern, ausgestattet hatten.

Vorher habe ich Gehörschoner aus Armeebeständen mitgebracht und so haben wir, zur Schadenfreude
einiger Dorfbewohner, längere Zeit wie Marsmännchen gelebt  - und geschlafen.  Angry

Grüsse
Cee

 
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Sawatdi khrap


« Antworten #16 am: 28. Juli 2008, 22:11:12 »


Zum Standort
Ja Cee, weiss zwar nicht wo du deine Hütte gebaut hast, doch du musst wissen, die Thai's sind karaokeverrückt. Denke eher, die von dir genannten "Belästigungen" durch Lautsprecher stammen daher. Kenne dieses aus dem Issaan, dort war am Abend auch kein Fernsehen möglich, denn irgendeiner der dort lebenden Thai's liess die Anlage auf volle Touren laufen, so wurde halt der ganze Ort beschallt ( stets bis mindestens 12 h, am WE bis 05 h am morgen). Fazit ist, die Wahl des Standortes ist von grosser Bedeutung.
Baue derzeit in Cha-Am und habe diesbezüglich absolut keine Pobleme (wohne neben der Baustelle in einem gemieteten Haus, kann es also beurteilen).
Aber mach weiter mit deinen Berichten, ich verfolge sie aufmerksam. Wink



 
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Cee
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« Antworten #17 am: 28. Juli 2008, 23:57:10 »

@ Freak

Danke für Deine Ermunterung - weisst Du, Berichte zum Bauwesen sind eigentlich nicht lustig
und nutzbar sind sie erst dann, wenn einer von uns sich konkret mit dem Bau eines
eigenen Hauses beschäftigt - dann hagelte es, zumindest im alten Forum, mit Fragen.  Lips Sealed

In Cha-Am sind wir oft, besonders zum Fischgerichte essen. Ein schöner Fleck - nur niemandem sagen!  Wink
Wir wohnen nicht weit daneben.

Unsere Nachbarn spielen zur Hauptsache CD s der eintönigen Thaimusik. Das ist erträglich, weil
diese Musik nicht aufpeitscht. In krassen Gegensatz dazu steht die von Thaibands erstellte "Beatmusik",
eine fürchterliche Entstellung unserer Vorbildmusik aus dem Westen.  Angry

Zu Karaoke habe ich eigentlich schon fast eine mitfühlende Einstellung. Sie Verschmutzt wohl die Umwelt 
besonders an Feier - und Freitagen. Es gibt ja sonst kaum Gelegenheiten, dass einige unserer Gastgeber
ihre Unbedarftheit dermassen offenhörlich demonstrieren - ihr Gesicht gewollt verlieren -   
da kann ich echt schmunzeln.  Grin


Grüsse
Cee

« Letzte Änderung: 29. Juli 2008, 00:08:31 von Cee » Gespeichert
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Freak
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Sawatdi khrap


« Antworten #18 am: 29. Juli 2008, 15:05:24 »

Sawatdi khrap Cee.
Nun dann kannst du ja nur etwas weiter südlich oder nördlich von mir sein. Denke wir treffen uns mal in der Mitte.

Wie ich schon sagte, ich baue derzeit selbst hier, heisst im Moment kommt  das Dach drauf. Bis auf ein paar unwesentlichen Probs. ging alles gut. Wenn du hier weiter - mit dem Thema - auf Sendung bleibst, so werde ich sicher nochmal etwas positives oder auch negatives bezüglich Hausbau vom Stapel lassen. Tongue

Soweit mal, vielleicht sieht man sich bei den Fischen mal.

Gruss Freak
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Cee
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« Antworten #19 am: 29. Juli 2008, 22:37:09 »


Die Fundation, Fundamente

@ Grizzli "Das Grundstück sollte an "Gehobener" Stelle sein."
 
Richtig Grizzly, hier überschneiden sich die Kriterien zum Standort und der Fundation, zu einer
nachhaltige Wohnqualität. Wasser fliesst so gleichmässig nach allen Seiten vom Haus
weg, ein idealer Zustand - auch für die Gesundheit der Bewohner.

@ moskito 27.07.08 "Auch werden in Thailand Fundamente, besonders für Mauern, gern Auf die
Erde gestellt und nicht darin eingelassen."
 
Wir Europäer graben unsere Fundamente, besonders unter Umfassungsmauern, deshalb um
ca. 1.0 m unter die Oberfläche , dh. unter die Frostgrenze, damit diese bei Frost nicht nach
oben gedrückt werden und Risse im Gebäude verursachen! Diesen Fall kennen wir hier in Th. kaum.

Die Notwendigkeit, in Th. den gewachsenen Boden im Mindestfall um 1.0 m mit verfestigter Erde zu
überdecken, und darauf die Bodenplatte zu erstellen entsteht besonders deshalb, damit in der
Monsunzeit und bei kleineren Überschwemmungen, das Haus trocken bleibt. Weil die Oberfläche
der meist Lehmhaltigen Erde, bei Regeneinwirkung sehr schnell zu einem nicht mehr tragfähigen
Brei wird, muss mit einem umlaufenden Streifenfundament verhindert werden, dass der Untergrund
durchnässt wird und ausschwemmen kann. 
- Ein Hausteil könnte absacken.
- Tiere können unter der Bodenplatte, in der Monsunzeit, alles mit Gängen unterhöhlen.
- Ein tief eingegrabenes Streifenfundament ringsum, schützt ein Haus davor.

Die erforderliche Fundation steht deshalb in unmittelbarem Zusammenhang mit der Wahl des
Standortes.

Die Pfählung
Hier haben wir vorne bereits Bangkok erwähnt, ein typischer Ort, wo viele Baute auf Pfählen
stehen. Der tragfähige Untergrund wird hier oft erst dann erreicht, nachdem mehrere, nicht tragfähige
Schichten, mit den Pfählen durchdrungen werden. Die Pfählung muss dabei in jedem Fall und überall
bis auf die tragfähige Schicht hinunterreichen - sonst kann die Baute kippen. Eine Pfählung erfordert
es, einen Bauingenieur und ggf. einen Geologen beizuziehen. Spare nicht am falschen Ort!

Bei der Pfählung können spätere Problen auftreten, die zum Kippen oder zur Absenkung der Baute
führen. Ich erwähne hier vier Beispiele:

- Die Pfählung reicht nicht überall bis hinunter in die tragfähige Schicht. Die Baute kippt.

- Die mittels Pfählen durchdrungenen, nicht tragfähigen Schichten, bewegen sich horizuntal
gegeneinander und zerbrechen einige oder die Pfähle. Die Baute kippt.

- Bei den Pfählen ist die Überdeckung der Armierungsstähle mit Beton, zu dünn. Es entstehen
Haarrisse, die  zur Hauptsache beim Rammen der Pfähle entstehen. Wasser dringt ein, welches
die Stähle anrosten kann. Wenn Rost entsteht, wird der Durchmesser eines Baustahls grösser,
die Überdeckung mit Beton platzt ab und nach kurzer Zeit ist der äussere Ring der Armierung
durchgerostet. die Baute kann kippen.

- Die Pfählung schaut, nachdem die einzelnen Pfähle versenkt sind, oben aus dem Boden.
Richtierweise werden nun die Pfähle nach den Prioritäten des Hausgrundrisses, mittels armiertern
Betonstreifen - "Fundamenten", horizontan verbunden. Auf diesen Verbund wird nun die erste
armierte Betonplatte eingebracht. Wenn ein Sparmeister der Idee verfällt, den horizontalen
Verbund unter der Bodenplatte einzusparen, kann es vorkommen, dass wegen der Gewichte des
Gebäudes, sich einzelne Pfähle durch die Bodenplatte stanzen. Das Haus kippt oder zerbricht.

Hier noch ein sehr persönlicher Trick von mir:  Wink
 
Sofern die Überdeckung über der tragfähigen Schicht nicht durchwässert ist, die tragfähige Schicht
mit Sicherheit nicht tiefer als 5-6 m unter dem gewachsenen Grund liegt, kannst Du wie folgt Geld
und Zeit sparen und Sicherheit gewinnen:
Besorge einen Bagger mit langen Armen und einer Schaufelbreite vo ca. 30-40 cm. Stelle die Achsen
im Grundriss fest, wo die höchsten Lastaufnahmen erforderlich sind und lege ein Raster fest, das nach
Möglichkeit aus parallelen Linien mit gleichen Abständen zueinander, Abstand zB. 4 m, besteht.
Übertrage dieses Raster im Masstab 1:1 und mit einem einfachen Schnurgerüst aufs Baugelände.
Hebe mit dem Bagger einen geraden Graben sauber aus, der Hauslänge aufweist und bis zum
tragfähigen Grund reichet. Fülle diesen Graben sofort mit einer erstklassigen Betonmischung
B300, also 1/3 Zementanteil und nivelliere die Betonkrone oben. Nun kommt der nächste und der
übernächste Graben usw.

Das Streifenfundament
Das Streifenfundament besteht aus langen Fundamentstreifen aus armiertem Beton.
Die Höhe des Betonbandes beträgt in der Regel 50 cm, die Dicke richtet sich nach dem Querschnitt
der geplanten Betonstützen oben drauf.

Sofern Du die Bodenplatte knapp über dem gewachsenen Boden erstellen willst, müssen die
Sreifenfundamente ringsum und überall im gewachsenen Boden ausgehoben werden.

Auf dem Land wird die Bodenplatte in der Regel auf einem um > 1.0 m aufgeschütteten,
nivellierten Erdhügel, erstellt. Dieser Grundplatte aus Erde muss mindestens eine Regen -  und
eine Trockenzeit lang ruhn.
Die Bodenplatte in armiertem Beton, wird dann auf den Streifenfundamenten und auf der
Erdplatte ruhend, gegossen.

Zur Einbringung der Streifenfundamenten gibt es zwei uebliche Ausführungen und ein Trick.

- Bei der ersten Ausführung wird auf der nivellierten und ausgehärteten Erdplatte der Verlauf
der Streifenfundamente angezeichnet und 50 cm tief ausgehoben, (ein mühsames Unterfangen.)
Es werden Armierungskörbe erstellt und in den Fundamentgräben verankert. Gleichzeitig
werden bei den vorgesehenen Stützen Armierungseisen vertikal eingesteckt und ebenfalls
verankert. Wichtig ist, wie v.e., dass ein Streifenfundament die gesamte Aussenkante des
Grundrisses umschliesst.
Danach werden die dicken Kanalisationsrohre mit den Anschlüssen nach oben, o.k. Bündig mit
der Erdplatte, mit dem erforderlichen Gefälle versehen, eingebracht. Verschliesse die senkrechten
Anschlussrohre gegen eindringenden Dreck!! Nun werden die Fundamentgräben mit Beton gefüllt
und nivelliert. Danach kommt die Schalung für die Aussenkante der Beton - Bodenplatte, die
Armierung derselben und das Einbringen und das saubere Abziehen (Abglätten) der Betonoberfläche.
Verhindere, dass Tiere auf den nassen Beton gelangen!

- Bei der zweiten Ausführung erfolgt die Erdaufschüttung in zwei Stufen Die erste Aufschüttung auf
den gewachsenen Boden hat eine Höhe von ca. 50 cm und ist nivelliert. Nach der Austrocknung
wird das Schnurgerüst erstellt. Danach wird eine 50 cm hohe Holzschalung angebracht und die
Armierungskörbe werden darin so verankert, dass eine Betonüberdeckung von ca. 25 mm
entsteht.  Nur die Umfassungsfundamente werden 1.oo m Hoch erstellt. Vorkehrungen für
die Stützen werden angebracht. Die dicken Kanalisationsrohre werden auf einem Kies-Sandkeil, im
Gefälle verlegt wie o.e. Nach der Betonierung und der Entfernung der Schalung wird wiederum
eine Erdschicht von 55 cm Dicke, sorgfältig eingebracht - und nivelliert. Nun muss eine weitere
Regen und Trockenzeit erfolgen, bevor die Beton- Bodenplatte erstellt wird.
Diese zweite Regen- und Trockenzeit wird gefährlicherweise oft nicht eingehalten, um ein Jahr
Bau - Wartezeit einzusparen.

Bei all den erklärten Fundamentarten, kannst Du nach Deinem persönlichen Entscheid,
kostengünstige Vorkehrungen gegen möglichen Wasserdruck und gegen die Erdbebengefahr
treffen. Verstärke Dein Haus vorzugsweise auf der Seite, wo Wasserdruck erwartet werden muss,
in 2 Hausecken mit Mauerscheiben aus armiertem Beton, welche in einem Winkel von 90 Grad
erstellt, von den Streifenfundamenten bis unter die oberste Massivdecke reichen.
Je nach Grösse der Baute sind an der gegenüberliegenden Fassade weitere Mauerscheiben in
armiertem Beton erforderlich.


-Der Trick
Sofern der gewachsene Baugrund tragfähig und horizontal ist, bei kleinen Unebenheiten
kannst Du etwas nachhelfen, werden die Streifenfundamente, im Umfassungsbereich
1.00 m hoch, innen 50 cm hoch, unmittelbar auf dem gewachsenen Niveau erstellt.
Die Stützen werden bis auf eine Höhe von ca. 1.40 m, geschalt, armiert und mit Beton gefüllt.
Nach dem Ausschalen wird der Erdhügel  bis auf eine Höhe von ca. 1.10 m, sorgfältig erstell
und nivelliert. Nach einer Regen und einer Trockenzeit wird die Kanalisation im Gefälle so
eingebracht, dass sie nirgens höher als 1.00 m ist. Nur die senkrechten, verschlossenen
Anschlussrohre schauen oben um ca. 30 cm hervor.
Nun erstellst Du die Beton - Bodenplatte wie vorne erwähnt. Wenn Du die Verlängerung
der Stützen geschalt und armiert hast, beachte ein sehr wichtiger Punkt: Beginne das
Einbringen des Betons dadurch, indem Du zuerst eine Mörtellage von ca 10 cm Höhe
einbringst und unmittelbar danach der Beton einfüllst und verdichtest. Die Mörtellage aus
Sand und 50 % Zement, verhindert eine Entmischung des Betons im Übergang zum bereits
ausgehärteten Stumpf der Stütze unten.

- Die Köcherfundamente beim Beton- Skelettbau und der Bau mit den ueblichen Halbfabrikaten,
den vorgefertigten Stützen mit einem Pilzfuss, will ich hier nicht erläutern.  Cheesy

Grüsse
Cee 











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Roy
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Beiträge: 2.138


« Antworten #20 am: 30. Juli 2008, 09:57:43 »

Hallo Roy, habe das  gleiche Problem bei mir zu Hause.
Wir sind gerade dabei einen "Hundealarm am entwickeln. Der wirkt in einem Frequenzbereich den wir nicht hoeren, aber die Hunde, und die werden dann verrueckt, bzw. laufen davon.

Wenn Du mir das bringst, hast Du mindestens zwei Majestätsbeleidigungen hier im Forum gut... und ein grosses Bier bei einem künftigen Treffen... Danke im voraus! Aber das werde ich dann tagsüber anwenden, wenn der gute Mann schlafen will. Und dann komme ich nach zwei, drei Tagen scheinheilig und frage, ob ihm das Gejaule nicht auch auf den Keks geht. Wenn er bejaht, dann werde ich sagen, ich hätte da einen Zauber, aber den darf ich nicht weitersagen... sonst wirkt er nicht. Zwei Tage geht es gut, am dritten wirkt der Zauber nicht mehr. Dann müssen wir versuchen, eine andere Lösung zu finden, die vielleicht die Hunde auch frühmorgens und nachts ruhigstellt. Ich mache mir daraus dann einen Spass.
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moskito
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« Antworten #21 am: 30. Juli 2008, 11:26:42 »

Zitat
Auch werden in Thailand Fundamente, besonders für Mauern, gern AUF die Erde gestellt und nicht darin eingelassen

Für Mauern ist das natürlich nicht gerade der wahre Geist, aber es muß bei Gebäuden doch auch nicht immer unbedingt die Pfahlbauweise ein.

Wenn du eine stahlbewehrte Bodenplatte mit Randfundament hast, kannst du auch drauf bauen.  Das wird in Thailand genau so funktionieren wie in Deutschland auch.


wertester Kubo,

um Fundamente kommst du nicht herum. ICH habe auf einer Bodenplatte (deutsch) gebaut, trotzdem kann man nicht einfach nur die Platte giessen. Zuvor gehören Fundamente IN die Erde, RingAnker, KreuzAnker Fundamente und unter die tragenden Wände.
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moskito
Gast
« Antworten #22 am: 30. Juli 2008, 11:31:34 »

sei es bei der Nutzung von nicht sachgemässen Materialien (Bsp. ALU statt Stahl bei der Dachkonstrunkion)

...das glaubst aber nicht wirklich, oder?  Lips Sealed

Schau dir mal die Preise fuer Aluminium  und fuer Stahl an, so bekloppt sind nichtmal die  Shocked

DOCH DOCH Dii, das glaube ich nicht nur sondern habe es mit eigenen Augen gesehen. Baan Sayuan gleich bei mir um die Ecke. Die haben anstatt Stahl eine Alukonstruktion dort gebaut. Verwendet wurden die Aluschienen mit denen wir in D-Land Rigips Wände stellen, oben drauf kam dann eine Schicht Sperrholzplatten und darauf dann gesandete Dachpappe.....viel Spass mit dieser tollen Dachkonstruktion, mich interessiert wie die Pappe in ein paar Jahren bei den Temperaturen hier ausschaut....wenn das Dach nicht ohnehin vorher wegfliegt. EGAL, Hauptsache ist doch es sieht schön aus von aussen und ist voll möbliert. Da wird sich schon irgendein dummer Büroangestellter aus den Farangcountries ohne Ahnung vom Bau finden  Tongue   schnäppchenpreis 7,9 mio Baht Lips Sealed
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moskito
Gast
« Antworten #23 am: 30. Juli 2008, 11:50:22 »

Cee,

ich habe nicht alles aus deinem Beitrag gelesen, sorry aber ist einfach zu lang. Bei den Fundamenten muss ich dir jedoch ganz deutlich widersprechen. Du kannst deine deutschen Facharbeiterkenntnisse nicht auf THAIBODEN anwenden. Zumindest auf Phuket und bei den Leuten im Süden funktioniert das nicht. Hier werden ebenfalls Fundamente gegossen, selbst wenn das Haus auf Pfeilern gebaut wird, das hat nix mit Bodenfrost sondern einfach der Bodenbeschaffenheit zu tun.

Ein Fundament dient IMMER als ANKER. So ist es auch völliger Blödsinn (entschuldige) das die Pfeiler in den Boden gerammt werden müssen, bis tragende Schichten erreicht werden....dies gilt NATÜRLICH....aber nur für HOCHHÄUSER. Die Pfeiler dienen die Pfeiler als Anker und werden seltenst tiefer als 6 m in den Boden gerammt, aber in ausreichender Anzahl,  anschliessend mit einem gern auch über der Erde liegendem Ring und KreuzAnker verbunden, mit vorgefertigten Betonplatten abgedeckt und darauf die Platte gegossen.

Im übrigen gibt es zumindest hier im Süden kaum Häuser ohne Risse, was mit der Witterung im LOS zu tun hat. Einige davon entstehen erst ein paar Jahre nach Fertigstellung ----> Bodenbeschaffenheit

Auch bei Mauern sollte man darauf achten das das Fundament mindestens etwa 30cm eingelassen wird, an den Pfeilern sollten es schon etwas mehr sein, nur so kann gewährleistet werden das Mauern nicht (wie oft gesehen...WER NICHT??) umgefallen sind oder nach einigen Jahren schief stehen.....FUNDAMENTE gehören IMMER IN die Erde!!
« Letzte Änderung: 30. Juli 2008, 11:54:15 von moskito » Gespeichert
Bagsida
Gast
« Antworten #24 am: 30. Juli 2008, 13:15:30 »

Hallo Roy, habe das  gleiche Problem bei mir zu Hause.
Wir sind gerade dabei einen "Hundealarm am entwickeln. Der wirkt in einem Frequenzbereich den wir nicht hoeren, aber die Hunde, und die werden dann verrueckt, bzw. laufen davon.

Wenn Du mir das bringst, hast Du mindestens zwei Majestätsbeleidigungen hier im Forum gut...   ..


Habe außer mit der Elektrik mit Hausbau weder Erfahrung noch was am Hut, aber dafür mit Elektronik umso mehr.

Diese Ultraschall-Erzeuger, deren Ton die Hunde in den Wahnsinn treiben kann, ist für den Menschen kaum zu hören, d.h. je nach Empfindlichkeit des Gehörs und der Lautstärke des Ultraschall-Erzeugers eben aber auch vom Menschen.

Bevor Ihr in Großproduktion geht, ist wie ja schon erwähnt das Testen dringend angesagt, damit der Schuß nicht etwa nach hinten los geht.

Gruß Bagsida
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schoopthai
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« Antworten #25 am: 30. Juli 2008, 14:16:31 »

Hallo Bangsida,

Es gibt einige sogenannte "Dog Chaser" in Amerika, Deutschland und England. Die funktionieren alle nicht.
Es handelt sich um 20 - 25mhz frequenz auf die die Hunde und Katzen reagieren. Das heisst, da hauen die ab.
Wir haben schon einige "Feldversuche" mit Strassenkoetern gemacht. Im Augenblick wird das ganze verfeinert.
Wir gehen natuerlich erst in Produktion wenn das Geraet auch 100% funktioniert.
Werde dich auf dem Laufenden halten.

Und Roy, danke fuer den Kredit. Versichere dir, falls es funktioniert, sende ich dir ein Teil mit EMS zu.


Bis dann
Michael
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Bagsida
Gast
« Antworten #26 am: 30. Juli 2008, 15:59:01 »

     ...
Werde dich auf dem Laufenden halten.
    ...
Bis dann
Michael


Hi Michael,

danke, dass Ihr mich (uns) auf dem Laufenden halten wollt - das Thema interessiert sich schon aus "elektronischer" Sicht.

Gruß Bagsida
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« Antworten #27 am: 30. Juli 2008, 16:29:45 »

@ moskito, danke für Deine Unterstützung in diesem heiklen Thema.

"ich habe nicht alles aus deinem Beitrag gelesen,..."
 
Verstehe ich, das Ganze wird ja erst hilfreich, wenn man gerade bauen will. Andererseits hast Du
Aussagen aus dem Beitrag wiederholt oder ergänzt, was ein Bisschen nach "offene Türen einrennen"
aussieht.

"...darauf achten, das das das Fundament mindestens etwa 30cm eingelassen wird,..."

In meinem Beitrag ist ein Fundament in jedem Fall mindestens 50 cm tief eingebaut, weniger
halte ich für fahrlässig.

"Deine deutschen Facharbeiterkenntnisse"

moskito, in Thailand erhebe ich nicht einmal dieses Prädikat. Ich halte sehr viel von einem deutschen,
Schweizer, Österreicher Facharbeiter. Andererseits erwähne ich gezwungenermassen und  in aller
Bescheidenheit, dass ich in Europa der geistige Vater einiger modernen Fabriken, von Hotels und
vielen anderen,  Begegnungs - und Wohnstätten für Menschen bin.  Wink

Wenn mir hier ein Fehler unterläuft, dann...  ;  Donnerwetter!!

Bei anderen Autoren kritisierst Du die Vermischung von Stahl- und Aluminium - Stangenprodukten
bei den Dachkonstruktionen.
 
Hier hast Du meine volle Unterstützung. Stahl frisst Aluminium auf, (Zement überigens auch),
sofern die Berührungspunkte beider Metalle, auch bei den Schrauben - und  Nieten, nicht absolut
und diszipliniert so isoliert sind, dass nachhaltig keinerlei E - Ströme fliessen können.  

Grüsse
Cee
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moskito
Gast
« Antworten #28 am: 30. Juli 2008, 19:44:08 »


Andererseits erwähne ich gezwungenermassen und  in aller
Bescheidenheit, dass ich in Europa der geistige Vater einiger modernen Fabriken, von Hotels und
vielen anderen,  Begegnungs - und Wohnstätten für Menschen bin.  Wink


hehe, WER zwang dich, zeig mir das Sch....n  Wink  ...nich böse gemeint.
Hört sich ja gut an, geistiger Vater heisst dann soviel wie Architekt nehme ich mal stark an? also mit anderen Worten ...einer der Herren vom grünen Tisch....wie wir so schön und ebenfalls nicht böse gemeint sagen.

Lass uns treffen, die eine oder andere Hütte habe ich ebenfalls schon gebaut und durch meine Vorkenntnisse die ich mir in D-Land angeeignet habe auch oft selbst mit Hand angelegt. Ich hab mein Haus auch selbst entworfen und gebaut, das meiste zumindest, bis auf das Dach, war mir zu warm.

Ist es übrigens irgendwie immernoch, da ich aber nicht auf Aircon stehe sondern dafür auf alternative, bzw. natürliche Kühlung, hab ich ne Menge Fenster eingebaut, so viele das mein Haus anfangs auch Baan Natang (Fensterhaus) hier bei uns genannt wurde.  Meine nächste Hütte ist in Planung, ein echtes Traumhaus, ich habe tatsächlich das meiste davon geträumt und anschliessend versucht statisch und auf Zeichnungen zu realisiern. Es ist zum Teil unterirdisch und dadurch der absolute Hammer was Kühlung betrifft.....wenn ich irgendwann mal die Finanzen zusammen bekomme um das Prachtstück zu bauen hole ich auf jeden Fall vorher deinen fachlichen Rat ein...ohne Scherz.

schönen abend euch allen
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Roy
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« Antworten #29 am: 30. Juli 2008, 21:30:00 »

Alfred, fängst Du schon wieder an, mir Vorschläge zu machen, wie ich mich zu verhalten habe? Frag mal Dii nach Deiner Halbwertzeit...
DEINE Art kannst DU anwenden, ich die meine. Und ich werde nichts Sinnloses und Idiotisches tun, nämlich gegen die Tierliebe der Thais einschreiten. Da könntest Du auch jeden Schweinetransport auf dem Highway anhalten. Man sollte denen in die Reifen schiessen und sich davonmachen... aber dabei gefährdet man sich ja selbst in unzumutbarer Weise. Dasselbe passiert, wenn Du einen Nachbarn darüber belehren willst, wie er mit Tieren umzugehen hat.

Aber das soll hier absolut nicht das Thema sein.
« Letzte Änderung: 30. Juli 2008, 21:35:10 von Roy » Gespeichert
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