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Autor Thema: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand  (Gelesen 232027 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
Cee
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« Antworten #1290 am: 24. Juni 2015, 18:19:03 »

@ Herby55 am 10 Juni 2015 um 12:02:59

Herby 55, ich war gespannt, ob Deine Frage aus dem Kreis der Hausbauer beantwortet werden konnte.

Wer weis, was ein "Jang"- Baum ist und welche Eigenschaften dieser hat? Gibt es dafür einen Namen in deutscher Sprache?

20 m lang- nun, ich frage Dich einmal:
ist der Stamm gerade gewachsen?
wie breit ist der Stamm in der Mitte gemessen?
hat das Holz ringsum eine Splintschicht, diese ist minderwertig. Man erkennt die Splintschicht an der andern Farbe als der Kern.
wofür verwenden die Einheimischen dieses Holz, ist es besonders hart, elastisch usw?
ist das Holz resistent gegen Insektenbefall, Pilzbefall, Vermoderung,?
kann man das Holz mit den teuersten Hölzer in Thailand, Teak und Mahagony, als Beispiel, vergleichen?

Fahr in eine Sägerei und erkundige dich nach dem Preis von vergleichbaren Brettern. Reduziere diese Angabe
um 30-40 % und Du hast den Händlerpreis Deiner Ware.

Wenn Du die Bretter zuhause lagern willst, sorge dafür, dass die Bretter ringsum belüftet sind. Das erreicht man, indem man
bei horizontaler Lagerung 2-3 cm dicke Knebel zwischen die Bretter legt. Sorge für einen gehörigen Abstand zum Boden und
decke das Holz oben zu.

Viel Erfolg
Cee

 

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Hans Muff
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« Antworten #1291 am: 24. Juni 2015, 18:45:42 »


Wer weis, was ein "Jang"- Baum ist und welche Eigenschaften dieser hat? Gibt es dafür einen Namen in deutscher Sprache?



Es könnte sich um einen Yang tree handeln.  (in Thai called yang na / ยางนา)
http://www.sjonhauser.nl/dipterocarps-trees-dominating-the-forests-of-tropical-asia.html
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Freunde hab ich im realen Leben, ergo muss ich mir hier keine erschleimen. Verschleißt mich einfach wie ich bin. Oder auch: Wer mit den großen Hunden um die Häuser ziehen will, sollte wenigstens das Bein heben können!
Herby55
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« Antworten #1292 am: 24. Juni 2015, 19:25:25 »

Danke Cee für deine Antwort. Die Schwiegermutter hat jetzt gesagt
der Baum heißt Mai Sak. Ist ein hartes Holz und vergleichbar mit Teak denke ich.

Habe es im Schuppen gelagert mit Holzkeilen zwischen den Brettern da dürfte
nichts passieren. Ich habe mit jetzt um entschieden und werde mir aus dem Holz
von einer Schreinerei ein paar verschiedene Kommoden machen lassen. Den Rest
bekommt dann eine Cousine für ein paar Baht.
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Cee
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« Antworten #1293 am: 25. Juni 2015, 00:12:27 »

@ Herby55

Eine gute Entscheidung.

@Hans Muff Heute um 18:45:42

Dein Link zum Yang trees Baum, zur wunderschöne Allee zwischen Chang Mai und Lamphun, hat mich sehr berührt.

Ich habe dazu hier im TIP- Forum berichtet.

Eine Zeitlang sollte diese Road verbreitert werden, die stolzen Bäume wären dann wohl gefällt worden. Es gab Wiederstand
aus der Bevölkerung von den Mönchen und den eingeweihten Touristen. Offenbar hat die Vernunft gesiegt- hat sie das?

Eine solch schöne Alle mit den riesenhohen Bäumen ist wohl einzigartig in Thailand- oder weis ein anderes Mitglied mehr?

Grüsse
Cee
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Rangwahn
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Beiträge: 615



« Antworten #1294 am: 25. Juni 2015, 08:12:47 »

Mai Sak. Ist ein hartes Holz und vergleichbar mit Teak denke ich.

"Mai Sak" nicht nur vergleichbar mit Teak, das ist Teak  2thumbs
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Solange ich lebe kriegt mich der Tod nicht!
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Herby55
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Beiträge: 247



« Antworten #1295 am: 25. Juni 2015, 09:24:52 »

DANKE Rangwahn 2thumbs

gut zu wissen was wir hier für Bäume haben.
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Cee
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« Antworten #1296 am: 01. Juli 2015, 03:21:44 »

Bäume als Meister pro einem guten Raumklima

Heute, anlässlich einer aufkommenden Hitzewelle in Europa, wurde in SRF Nachrichten um 1955 h folgendes berichtet was auch
uns interessieren dürfte:

Im Gegensatz etwa zu einem Sonnenschirm, ist ein Baum ein erstklassiger Raumklima- Regulator.

Ein Baum gibt bei Hitze, bei massiver Sonneneinstrahlung auf die Krone, Feuchtigkeit ab. Das führt dazu, dass der Raum
zwischen dem Grund und der Krone je nach Grösse des Baumes ca. 10- bis 20 KW Energie erzeugt, d.h die Luft um diese
Energie abkühlt. 

Das entspricht der Leistung von etwa 10 Kühlanlagen.

Grüsse
Cee

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Cee
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« Antworten #1297 am: 15. Januar 2016, 18:03:24 »

Im TIP- Forum wird zu einem industriell hergestellten Entlüfter aus Alu diskutiert. Leider vermisse
ich die interessanten Beiträge mit den Fotos hier. Nun gut, schreibe ich eben ohne Bilder.

Der Lüfter besteht von unten nach oben aus einem Passstück als Durchbruch durch die Dachhaut.
Über der Dachhaut ist ein runder, drehbarer Körper, Lüfter, der zentral auf einer Mittelachse aufliegt.
Der Lüfter wird oben durch eine runde, wasserdichten Abdeckung wie ein "Regenschirm", abgedeckt
Dann hat der Lüfter als unterer Abschluss des beweglichen Teils, einen runden Ring.
Zwischen unterem Abschlussring und dem "Regenschirm" sind senkrecht und ringsum ein Kranz von
eng beisammen liegenden Lamellen eingenietet, die ihrerseits nach aussen gebogen sind.
Durch die Schrägstellung der Lamellen entsteht eine Art "Windmühle"

Der Lüfter muss vorzugsweise horizontal eingebaut werden,
Weshalb?
Weil Regen sonst über den Schirm einseitig und dann nur auf den tieferliegenden Lamellen abläuft.
Es entsteht ein Ungleichgewicht, das Ding dreht schlecht und bei den oberen Lamellen kann Regen eindringen.

Das Ding dreht sich als Folge der inneren Thermik im Gebäude einerseits und oder wegen Windbewegung
von aussen. Aufgewärmte Raumluft fliesst nach oben, sammelt sich hier oder wird raus gelassen,
bevor sich der Raum übermässig aufheizt. Dabei dreht sich der Rotor und bei gleichzeitigem Regen
kann dieser nicht eindringen, siehe unten.

Bei Wind wird das Ding wie ein Rotor gedreht und saugt aus dem Innenraum Luft nach aussen.

Bei Regen wird dieser zentrifugal über die Schirmkante nach aussen befördert, wird hier abgeschleudert
oder fliesst den Lamelen Aussenkanten entlang soweit nach unten, bis er auch hier durch die Zentrifugalkraft
abgeschleudert wird.

Die Geräte werden zur Hauptsache bei grossen Hallendächern eingebaut.
Grüsse
Cee

 
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